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Christine Schindler
Suchtweiterbildung

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Motivational Interviewing - Seminarinhalte
Wie können Menschen mit Suchtproblemen zur Auseinandersetzung mit ihrem Suchtmittelkonsum motiviert werden? Die Antwort lautet nicht selten: Druck ausüben oder Überredungskünste walten lassen. Dieses Vorgehen ist kräftezehrend und selten erfolgversprechend.
Das von William Miller und Steven Rollnick begründete "Motivational Interviewing" (Motivierende Gesprächsführung) geht einen geschmeidigeren Weg. Den Ausgangspunkt dieses Ansatzes bildet die begründete Annahme, dass Suchtmittelkonsumenten nicht änderungsresistent, sondern ambivalent sind. Das heißt: Es gibt gute Gründe für, aber auch solche gegen eine Konsumänderung. Wenn man diesen Tatbestand würdigt und bestimmte Gesprächsprinzipien (z.B. beim Auftauchen von Widerstand) beherzigt, wird der Klient "automatisch" Fürsprecher der eigenen Veränderung.
Der "Grundkurs in MI" dient dazu, einen Überblick über den Ansatz des MI zu erhalten und - vor allem - sich praktisches Handwerkszeug in MI anzueignen. Im Kurs kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz: Kurzvorträge, Life- und Video-Demonstrationen, Dyaden- und Triadenübungen, Rollenspiele, Fishbowl, u.a.m.
Literatur/websites

(www.motivationalinterview.org).

Miller, W.R. und Rollnick, S. (1999). Motivierende Gesprächsführung. Freiburg: Lambertus.

Miller, W.R. und Rollnick, S. (2002). Motivational Interviewing. Preparing people for change. New York: Guilford.
Ergänzend:

Demmel, R. (2001). Motivational Interviewing: Ein Literaturüberblick. Sucht, 47, 171-188.

Kruse, G., Körkel, J. & Schmalz, U. (2001). Alkoholabhängigkeit erkennen und behandeln. Bonn: Psychiatrie-Verlag.


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